Konzept
Protagonisten
News / Termine
Fotos
Extras
Kontakt / Impressum

I’M WAITING FOR THE MAN
Velvet Underground, Nico & Andy Warhol

1967. Die Beatles veröffentlichen mit ‚Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band’ das erste Konzeptalbum der Popmusik. 200.000 Hippies feiern beim Monterey Pop Festival Jimi Hendrix, Janis Joplin und Co. King Elvis heiratet in Las Vegas Priscilla Beaulieu. Und nicht zu vergessen: Velvet Underground debütieren mit ‚Velvet Underground & Nico’. Ein Debüt, das es in sich hat. Perlender Pop, gehaucht von einem deutschen Ex-Modell, wechselt sich mit verstörenden, wenig eingängigen Songs über Drogen, eindringlich gesungen von Lou Reed. Das von Andy Warhol produzierte Album gilt längst als Meilenstein der Rockmusik. Mit ‚I’m Waiting For The Man’ huldigt Enzos Hoer Bar mit Texten und Musik das Werk mit der abziehbaren Banane auf dem Cover – einschließlich einer Live-Interpretation aller Songs des Albums!

LIES NICHT IN MEINEM TAGEBUCH, WENN ICH WEG BIN.
Die Tagebücher des Kurt Cobain
"Lies nicht in meinem Tagebuch, wenn ich weg bin." – ein Satz, der im Tagebuch von Kurt Cobain schon eine Zeile weiter seine Relativierung erfährt: "OK, ich geh jetzt zur Arbeit. Wenn du heut Morgen aufwachst, lies bitte mein Tagebuch. Durchwühl meine Sachen und mach dir ein Bild von mir." Über eine Dekade nach Cobains Tod kommt der Autor Jens Briskorn dessen Bitte nach und trägt ausgewählte Texte aus dem schriftlichen Nachlass des Nirvana-Sängers vor. Jenseits jeglicher Leichenfledderei versucht der Vorleser posthum einen Einblick in die ambivalente Gefühlswelt des zwar physisch, jedoch nicht in der Erinnerung seiner zahlreichen Bewunderer verblichenen Idols zu geben. Zu einer angemessenen Würdigung vervollständigt wird die Lesung durch den Live-Vortrag ausgewählter Songs aus dem Oevre von Nirvana.

WHY DON'T ONE OF YOU PEOPLE C'MON AND SET ME FREE?
Ein Tribut an Mr. Mojo Risin‘ und The Doors
Über drei Jahrzente nach seinem Tod sorgt Jim Morrison noch immer für Kontroverse. Seine sterblichen Überreste sind auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise nicht mehr erwünscht, weil auf und neben seinem Grab ausufernd dem Alkohol, den Drogen und dem Sex gefrönt wird. Ein kurioser Umstand, den Enzos Hoer Bar zum Anlass nimmt, um Jim Morrison und seine Band The Doors zu huldigen. Dazu begibt sich der Autor Jens Briskorn auf einen Streifzug durch die Bandhistorie der Doors, rezitiert Gedichte Morrisons und zitiert Zeitzeugen. Vervollständigt wird dieser Tribut an Mr. Mojo Risin‘ durch live vorgetragene Songs vom Debüt 'The Doors' bis zum letzten Album, dem Vermächtnis zu nennenden 'L.A. Woman'.

IGGY STARDUST
David Bowie, Iggy Pop und das China Girl
Während David Bowie am Anfang seiner Karriere wie ein Chamäleon seine Identi-täten wechselte und seine Fans mal als 'Ziggy Stardust', mal als 'Thin White Duke' sowohl verblüffte als auch vergrämte, erging sich der Iggy Pop in exzessiven Live-Shows, bei denen er sich mit Glasscherben den ausgezehrten Körper aufritzte und sich bis zur totalen körperlichen Erschöpfung verausgabte. Als beide Musiker im Berlin der 1970er zusammentrafen, entwickelte sich daraus neben einer Freundschaft vor allem auch eine fruchtbare kreative Zusammenarbeit. In dieser Zeit entstand neben Iggys ersten beiden Soloalben ‚The Idiot’und 'Lust For Life' auch Bowies späterer Hit 'China Girl'. Mit 'IGGY STARDUST' begibt sich Enzos Hoer Bar auf die Spur der beiden Idole und beleuchtet mit Texten und ausgewählten Songs zwei außergewöhnliche Künstler, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben.

I AM THE EGGMAN
John, Yoko und das Ende der Beatles
Vor einem Vierteljahrhundert starb mit John Lennon eines der größten Idole der populären Musik. Gerade mal vierzig Jahre alt wurde er das tragische Opfer eines Mordanschlages. Die Geschichte über einen bekanntermaßen den (Welt-)Frieden liebenden Popstar, der durch die Kugeln eines verwirrten Attentäters gemeuchelt wird hätte dem für seinen schwarzen Humor bekannten gebürtigen Liverpooler bestimmt gefallen. Das musikalische Vermächtnis, dass Lennon hinterließ, ist ein-zigartig zu nennen. Neben unzähligen Hits, die er gemeinsam mit Paul McCartney für die Beatles schrieb, sind es auch seine Werke als Solo-Künstler und mit der Plastic Ono Band, die Musikgeschichte schrieben. Songs wie 'Imagine', 'Give Peace A Chance' und auch 'Working Class Hero' haben sich ihren festen Platz im Herzen der Popkultur erspielt. Mit der Lesung 'I AM THE EGGMAN' huldigt Enzos Hoer Bar mit Texten zum Leben John Lennons und dem Live-Vortrag von ausgewählten Songs aus seinem umfangreichen Oeuvre einem ebenso verehrten und geliebten aber auch vor allem in seinem späteren Leben kontroversen Künstler.

IN THE DAYS OF MY YOUTH…
Led Zeppelin aus der Sicht eines Fans
Der Name Led Zeppelin war ironisch der Prophezeiung geschuldet, dass die Band abstürzen würde wie ein bleiernes Luftschiff. Eine Voraussage, die nicht eintreffen sollte. Im Gegenteil: Die englische Combo wurde zu einem der erfolgreichsten Acts in der Geschichte der Rockmusik. In unveränderter Besetzung schufen Sänger Robert Plant, Gitarrist Jimmy Page, Bassist John Paul Jones und Drummer John ‚Bonzo’ Bonham in den zwölf Jahren ihres Bestehens mit ihren Platten und Songs wie 'Whole Lotta Love' Meilensteine, auf denen sich das Genre des Hard Rock begründet. Ihre Tourneen in den 1970ern gehörten zu den erfolgreichsten in dieser Zeit, bis zu 80.000 Besucher frequentierten ihre Open Air-Konzerte. Eine Erfolgsgeschichte, die 1980 mit dem Tod des exzentrischen und zu einem exzessiven Lebenswandel neigenden Bonham und der sich in der Folge auflösenden Band endete. 'IN THE DAYS OF MY YOUTH…' ist ein Tribut an die legendäre Formation. Der Autor Jens Briskorn verquickt biographische Notizen über die vier Musiker und persönliche Betrachtungen und Anekdoten, die in Zusammenhang stehen mit der Musik der Band zu einem unterhaltsamen Exkurs aus der Sicht eines Fans. Musikalische Umrahmung erfährt die Lesung durch den Live-Vortrag populärer aber auch weniger bekannter Stücke aus dem Song-Kanon der Band.

ROLLING THUNDER. UNTERWEGS MIT BOB DYLAN.
Das Tagebuch der legendären Rolling Thunder Revue. Von Sam Shepard

Als Sam Shepard 1975 von Bob Dylan angerufen wurde wollte er gerade seine Pferderanch einzäunen. Der Sänger machte dem Schauspieler und Dramatiker ein Angebot, dass er nicht ablehnen konnte: Shepard sollte Drehbuchautor der Rolling Thunder Revue werden. Dylan plante eine Tournee in drei Bussen mit einem Tross Musikern und Freunden durch die USA, die im Madison Square Garden in New York enden sollte. Film und Drehbuch entstanden nie, doch Shepard hielt die Reise in einem Tagebuch fest. 'ROLLING THUNDER. UNTERWEGS MIT BOB DYLAN' ist die Dokumentation der Comeback-Tour des legendären Songwriters. Jens Briskorn liest Auszüge aus dem zwar fragmentarischen aber dennoch erhellenden Report über Dylans Odyssee, die ihn und seine Begleiter unter anderem auch an das Grab von Jack Kerouac führte. Einen musikalischen Rahmen geben der Lesung live vorgetragene Songs aus dem Oevre des Meisters.

AM TAG, ALS DER REGEN KAM UND MEIN FREUND DER BAUM STARB.
Die Sehnsucht im deutschen Frauenschlager.
Mit Liedern von Alexandra, Hildegard Knef, Caterina Valente u.a.
Die Lesung 'AM TAG, ALS DER REGEN KAM UND MEIN FREUND DER BAUM STARB.' widmet sich einem oft verkannten und unterschätzten Genre der Musik: dem des von Frauen interpretierten deutschen Schlagers. Lieder wie 'Wunder gibt es immer wieder', 'Ganz Paris träumt von der Liebe' oder auch 'Für mich soll’s rote Rosen regnen' lassen wohl niemanden kalt. Schlager wie diese waren vornehmlich für die ältere Generation Labsal in der Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeit bis hinein in die 1970er Jahre. Die später Geborenen sahen sie eher als eine nicht ernst zu neh-mende Reliquie, die neben Beat, Rock, Punk nicht bestehen konnte. Mit der Musik verbunden sind neben den Erfolgsgeschichten von Stars wie Caterina Valente oder Vicky Leandros auch die tragischen Schicksale von Sängerinnen wie Alexandra, Renate Kern oder auch Manuela, die alle einen viel zu frühen Tod fanden. Enzos Hoer Bar widmet sich nicht humorlos, jedoch mit dem angemessenen Respekt den unvergessenen 'Melodien für Millionen'. Eine Ehrung jenseits von Entweihung und Salbung – und vor allem jeglichem verulkenden Schlagerrevival.

SIEBENUNDZWANZIG
Die wahren Todesumstände von Hendrix, Joplin, Cobain & Co.

Suizid mit der Schrotflinte, eine versehentliche Heroinüberdosis, Exitus im Swimmingpool: Die Formen des vorzeitigen Ablebens von Rock-, Pop- und Schlageridolen sind vielfältig. Ohnehin schon nicht natürlicher Art haftet diesen Todesursachen immer etwas Mysteriöses an. Im Falle des Todes von Janis Joplin, Jim Morrison, Jimi Hendrix, Brian Jones, Kurt Cobain und auch Alexandra kommt ein weiterer dubioser Fakt hinzu: Sie alle segneten im Alter von 27 Jahren das Zeitliche... Enzos Hoer Bar begibt sich, unterstützt vom Autoren Henning Chadde, auf Spurensuche nach den wahren Todesumständen, deckt die verschwörerischen Hintergründe auf und bringt Licht in das nebulöse Dunkel der bisherigen Faktenlage.

PEEL SESSIONS

Das einflussreiche Wirken des legendären Radio-DJs John Peel
John Robert Parker Ravenscroft alias John Peel war der wohl innovativste Radio-DJ der Welt. Zeit seines Lebens neugierig auf neue Klänge war er der Erste, wenn es um die Entdeckung von Talenten von Jimi Hendrix über Joy Division bis zu den White Stripes ging. Nahezu 40 Jahre lang prägte er mit seiner fast schon besessenen Suche nach neuen Klangwelten jenseits des Mainstream den Geschmack zahlloser Musikfans und genoss bei ihnen eine nahezu kultische Verehrung. Mit seinem unerwarteter Tod im Jahre 2004 hinterließ Peel eine immense Lücke in der globalen Musikszene. Mit 'PEEL SESSIONS', benannt nach einem wichtigen Bestandteil seiner Radiosendung, erweist Enzos Hoer Bar dem legendären Briten postumen Tribut mit anekdotischen Preziosen aus seiner Biografie und ausgesuchten Nuggets aus dem Oevre seiner musikalischen Entdeckungen – von Jimi Hendrix und Led Zeppelin über The Fall und The Undertones bis zu PJ Harvey und The White Stripes.

SUMMERTIME
Ein Tribut an Billie Holiday

Sie wurde Lady Day genannt, doch die bevorzugte Zeit von Billie Holiday war die Nacht. Wenn sie in den Clubs mit anderen Jazzlegenden wie Artie Shaw und Count Basie auftrat und schwermütig von der Bürde der Diskriminierung von Schwarzen des Amerikas der 1930er und 40er Jahre geprägte Songs wie ‚Strange Fruit’ sang. ‚Summertime’ ist eine Hommage von Enzos Hoer Bar an die wohl einflussreichste und populärste Sängerin des Jazz. Das Ensemble um Jens Briskorn präsentiert eine musikalische und literarische Exkursion durch Leben und Werk von Billie Holiday – unterstützt von der Sängerin Melania Bause.

WHEN YOU HAVE TO SHOOT, SHOOT, DON'T TALK.
John Wayne, Clint Eastwood und der Wilde Westen
Die Zeit der Revolverhelden war schon längst vorüber, als sich Hollywood Anfang des 20sten Jahrhunderts dem Mythos des Wilden Westens annahm und das Genre des Westernfilms schuf. Romantisch verklärt wurden dort die alten Legenden nacherzählt. Längst in die ewigen Jagdgründe eingegangene Helden erlebten ihre Wiedergeburt, verkörpert von Schauspielern, die ihrerseits zu Legenden wurden, wie John Wayne und Clint Eastwood. Um 'The Duke', den 'Mann ohne Namen' und andere Heroen und Mythen geht es in der Western-Lesung 'WHEN YOU HAVE TO SHOOT, SHOOT, DON'T TALK.'. Untermalt von live gespielten Songs aus bekannten Westernserien und aus dem Soundtrack von Western-Klassikern präsentieren die Künstler von Enzos Hoer Bar Erhellendes und Erquickendes zum Thema – in Technicolor- und Cinemascope-Qualität und mit Dolby-Surround-Sound!

BEST OF ENZOS HOER BAR & BONUSTRACKS
Die besten Songs aus den Lesungen von Enzos Hoer Bar
Enzos Hoer Bar präsentiert die besten Songs aus den bisherigen Programmen zu den Themen Kurt Cobain, Jim Morrison, Quentin Tarantino und Westernfilme. Angereichert wird das Konzert mit musikalischen Appetizern für schon in Planung befindliche Lesungen über weitere Protagonisten und Genres der Pop-Kultur.

MORGEN, KINDER, WIRD’S WAS GEBEN
Besinnliches und Unsinniges zum Weihnachtsfeste
Wenn es nach angebranntem Lebkuchen riecht, Adventskerzenwachs die handgeklöppelte Spitzentischdecke ruiniert, mit bunten Lichterketten illuminierte Einkaufspassagen die Netzhaut reizen und die Darmflora kapituliert aufgrund exzessivem Genusses von Schokoweihnachtsmännern und Marzipankartoffeln, dann ist es wieder soweit: es Weihnachtet wieder. Eine Reizüberflutung, die nicht ein jeder schadlos verkraftet – und dessen steigernder Unmut in Wut oder gar Mord und Totschlag kulminiert… Jens ‚Enzo’ Briskorn und Henning Chadde präsentieren schwarzhumorige Geschichten und Gedichte zum Thema Weihnachtszeit. Musikalisch umrahmt wird die Lesung von althergebrachtem Weihnachtsliedgut, dargebracht in vorher nie gehörter Form, neu arrangiert und gespielt vom Gitarristen Jan-Hendrik Martin und der Geigerin Anne-Sophie Mundt.

…SAY‚ WHAT‘ ONE MORE GODDAMN TIME!
Die Tarantino-Lesung
Die Fans von Quentin Tarantino erwarten live vorgetragenen Songs und Drehbuchpassagen aus den Filmen des Kult-Regisseurs. Ein brutal buntes Medley, dessen Farbpalette durch das Schwarz von coolen Sonnenbrillen und Anzügen, matt glänzendes Silber von Revolver- und Gewehrläufen sowie das Rot von Blut geprägt wird.
(nicht mehr im Programm)


Enzo geht fremd…

FRANKIE UND SEINE SPIESSGESELLEN
Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis Jr. und das Rat Pack
Mit Juliano Rossi, Lutz Krajenski, Henning Chadde und Jens 'Enzo' Briskorn.
Solo waren sie legendär, kollektiv waren sie unschlagbar: Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. Komplettiert durch den Komiker Joey Bishop und den Schauspieler Peter Lawford beherrschten sie Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre als 'Rat Pack' die Showszene von Las Vegas. Sie waren die Könige der amerikanischen Casino-Metropole, mit ihrem fulminanten Show-Mix aus zelebriertem Saufgelage, Comedy und vor allem dem Vortrag ihrer Swing-Songs schrieben sie Entertainment-Geschichte. 'FRANKIE UND SEINE SPIESSGESELLEN' ist ein kammermusikalischer Tribut an das Rat Pack mit Songs aus der Swing-Ära. Die Musik ist eingebettet in eine Lesung mit Texten über die Urväter des gehobenen Entertainments.

I'VE GOT YOU UNDER MY SKIN – DIE COLE PORTER SHOW
Swing Poetry mit Juliano Rossi, Jens „Enzo“ Briskorn und Lutz Krajenski
Im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Geigenspiel, mit acht fing er mit dem Klavierspiel an, mit zehn Jahren schrieb er seine ersten Kompositionen: Cole Porter. Der amerikanische Komponist schrieb etwa 40 Musicals und zahllose Songs wie „I Get A Kick Out Of You “, „True Love“ oder „I Love Paris“. Gesungen von Stars wie Frank Sinatra, Ella Fitzgerald oder Louis Armstrong wurden viele von ihnen zu Welthits. „I’ve Got You Under My Skin“ ist ein Tribut an Cole Porter. Juliano Rossi (Gesang), Jens Briskorn (Erzähler) und Lutz Krajenski (Klavier) würdigen mit ihrer stilvollen Swing Poetry Show Leben und Werk Cole Porters – garniert mit den schönsten Songs des großen Komponisten.

LASS MICH REIN, LASS MICH RAUS
Ein nostalgischer Rückblick auf die Neue Deutsche Welle und die 1980er.

Mit Oliver Perau (a.b.a. Juliano Rossi), Jens 'Enzo' Briskorn & Achim Kück
Spencer-Jacken, Röhrenjeans, Leggings – all das glaubte man hinter sich gelassen zu haben. Doch sie kommen wieder, die modischen Unzulänglichkeiten der 80er Jahre. Untrennbar mit dieser Ära verknüpft ist eine weitere Reliquie, die nicht die Mode, sondern das von amerikanischem Mainstream und Schlager verseuchte deutsche Musikverständnis gehörig durcheinander wirbeln sollte: die Neue Deutsche Welle. Mit dem Aufkommen von Bands und Künstlern wie Trio, Ideal, Nena und Joachim Witt und ihren Hits 'Da Da Da', 'Blaue Augen', 'Nur geträumt’ und 'Der goldene Reiter' war das Zeitalter von Dieter-Thomas Hecks altbackener ‚Hitparade’ endgültig vorbei. Eine Revolution indes, die schon 1984 bedingt durch eine Übersättigung des Marktes und zunehmender Einfallslosigkeit der Protagonisten nahezu im Nichts verpuffte. 'LASS MICH REIN, LASS MICH RAUS' wagt einen nostalgischen Rückblick in die kurze Epoche der NDW. Jens Briskorn und Oliver Perau  präsentieren ihre unterhaltsame Exkursion von ‚A’ wie ‚Atomkraft? Nein Danke’ über ‚M’ wie Muskelshirt bis ‚Z’ wie ‚Zauberwürfel’, gespickt mit musikalischen und chronikalischen Preziosen – eine charmante Zeitreise mit Augenzwinkern.

GABBA GABBA HEY
Die absolute Wahrheit über die Ramones
Mit Jens 'Enzo' Briskorn, Jens Gallmeyer (Gigantor) und Band

1974 gegründet galten die Ramones als Gegenentwurf zum damals populären Progressive Rock. Joey, Johnny, Dee Dee und Tommy Ramone hassten Pink Floyd, Genesis und Epigonen und deren Hang zu ausuferndem Kompositionen. Und schufen die Blaupause für den klassischen Punkrock-Song: Drei Akkorde, zweieinhalb Minuten Länge und der Verzicht auf Überflüssige musikalische Kraftmeierei wie Intros, langweilende Soli plus Lautstärke und Tempo – das war die Formel zur Austreibung der progressiven bösen Geister aus der Rockmusik. Jens ‚Enzo’ Briskorn (Enzos Hoer Bar) und Jens Gallmeyer (Gigantor) – Hannovers Koryphäe in Sachen Ramones – forschen im Universum der Ramones. Neben Anekdoten, der Komplettierung von Halb- zu Ganzwahrheiten über die wohl erste Punkrockband präsentieren sie, unterstützt von JayDee Ramöne und Marky Ramöne von den Hamburg Ramönes, Songs aus dem Oeuvre der Combo – von 'Blitzkrieg Bop' bis 'Sheena Is A Punkrocker'.

THANK YOU FOR THE MUSIC, ABBA!
Ein Tribut an die größte Pop-Band der 1970er

Die schwedische Popgruppe ABBA war zur Zeit ihres Bestehens in 1970ern und den frühen 1980ern die weltweit wohl populärste Musikformation – und mit mehr als 370 Millionen verkauften Tonträger eine der erfolgreichsten Bands überhaupt. Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad bedienten mit perlendem Pop und ihrem auch optisch ansprechenden Auftreten das Bild perfekter Harmonie. Eine schöne Illusion, der schon 1982 das Ende beschieden war…’Thank You For The Music’ ist ein Tribut an die vier Schweden, deren Werk die Popmusik nachhaltig beeinflusste – eine augenzwinkernde Hommage mit bandbiografischen Marginalien und natürlich den schönsten ABBA-Hits.

FIGHTIN' FOR THE SOUL OF MOVIES
Soundtracking und Filmmusiken mit The Soulfighters
Mit Margot Gontarski (Bass, Ex-Spice), Hans Gierschik (Keyboard), Mo Dortmund (Drums; Peace Development Crew), Toni Campioni (Gitarre) und Jens “Enzo” Briskorn (Gesang)
“Spiel mir das Lied vom Tod” ohne Ennio Morricones “The Man With The Harmonica”? “Der rosarote Panther” ohne Henry Mancinis “Pink Panther Theme”? Ein “007”-Streifen ohne “The James Bond Theme” von The Monty Norman Orchestra? Ein Film ohne Soundtrack? Kaum vorstellbar…
Jens “Enzo” Briskorn knüpft sich zusammen mit den Allstar-Soulrockern The Soulfighters eine schmucke Auswahl großer, bekannter und hintergründiger Filmmelodien vor, um sie einer charmanten Neuinterpretation zu unterziehen. Vom Western über das Agenten-Genre bis hin zum Film Noir und ausgewählten Weltraum-Eskapaden reicht die bunte Repertoire-Rolle der 2008 gegründeten Soulfighters. Dabei steht die Band an diesem Abend zuvorderst für eines: Kompetentes Soundtracking, das den altbekannten Hörgewohnheiten so mancher Klassiker frischen Wind zwischen die angestaubten Noten und Melodiebögen bläst. Mit jeder Menge Verve, Funk, Soul und Rock. Wo Morricone den Taktstock erhebt und das Orchester leise anzählt, stöpseln diese Herren ihre Klinkenstecker in die Verstärker und drehen die Volume-Regler auf zehn. Und voll auf Tanz.